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Katzensitting: Alle Antworten auf deine Fragen

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Wenn du deinen Urlaub planst oder beruflich unterwegs bist, muss deine Katze natürlich gut versorgt sein. Viele Halter stehen dann vor derselben Frage: „Wem vertraue ich meine Katze an?“

Die Antwort: ein Katzensitter. Doch bevor du buchst, schwirren vielleicht 39 Fragen durch den Kopf: Was kostet das? Wie läuft es ab? Was passiert, wenn etwas schiefgeht?

Hier findest du alle Antworten zum Katzensitting – damit du mit einem guten Gefühl die passende Katzenbetreuung findest.

FAQ Katzensitting
Katzensitting: Alle Antworten auf deine Fragen

Wenn du in meiner Nähe wohnst, schaue ich gerne nach deinen Lieblingen. Klicke für mehr Infos deinen Wohnort an: Oldenburg, Wardenburg, Hatten, Wiefelstede, Edewecht, Bad Zwischenahn, Rastede, Hude.


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines zum Katzensitting

Kann jeder Tiersitter sein?

Ja. Jedoch: Bei manchen Tieren wie zum Beispiel bei Hunden ist eine Zulassung je nach Wohnort möglicherweise erforderlich. Frage am besten beim zuständigen Veterinäramt nach. Sonst ist es natürlich von Vorteil, wenn der Tierbetreuer tierlieb ist.

Was macht ein Katzensitter?

Ein Katzensitter übernimmt die Versorgung deiner Katze, wenn du abwesend bist: füttern, Wasser bereitstellen, Katzentoilette reinigen, spielen, kuscheln und die Gesundheit im Blick behalten. Manche kümmern sich auch um die Medikamentengabe oder weitere Aufgaben wie das Gießen der Zimmerpflanzen oder das Herausholen der Post.

Im Idealfall besprichst du mit deinem Katzenbetreuer, was er alles macht.

Warum Katzensitter statt Katzenpension?

Deine Katze bleibt in vertrauter Umgebung, hat keinen Transportstress und muss sich nicht mit fremden Tieren arrangieren. Ein Katzensitter schenkt ihr Ruhe und Sicherheit und dir Gelassenheit. Lesetipp: Katzensitter oder Katzenpension?

Ab welchem Alter braucht meine Katze einen Sitter?

Sobald du länger als einen Tag weg bist, solltest du eine Betreuung organisieren. Das Alter spielt keine große Rolle, da jede Katze Aufmerksamkeit benötigt.


2. Ablauf & Organisation

Nimmst du Katzen zu dir?

Nein. Aus rechtlichen Gründen ist dies nicht ohne Zulassung möglich. Ich bin keine Tierpension.

Wie läuft Katzensitting ab?

  1. Buchen: Du buchst die Katzenbetreuung für den gewünschten Zeitraum.
  2. Kennenlerntermin: Du triffst den Sitter, erklärst Gewohnheiten deiner Katze und übergibst den Schlüssel.
  3. Betreuungsphase: Der Sitter kommt wie vereinbart (meist 1 bis 2 x täglich), versorgt deine Katze und sendet Updates per Chat.

Ist der Tiersitter immer erreichbar?

Die meisten arbeiten nicht vollzeit in dem Beruf. Es gibt somit Zeiten, in denen sie nicht erreichbar sind. Dennoch wird sich jeder Tiersitter, der zuverlässig ist, zeitnah zurückmelden.

Muss ich einen Schlüssel übergeben?

Wenn deine Haustür mit einem Schlüssel geöffnet wird: ja.

Wie wird der Schlüssel zurückgegeben?

Üblich sind diese vier Möglichkeiten:
Die Tür wird zugezogen: Dein Haustürschlüssel wird im Haus abgelegt und die Tür wird zugezogen
Schlüssel in Briefkasten: Die Haustür wird abgeschlossen und der Schlüssel wird in den Briefkasten gelegt.
Vorbeibringen: Der Tiersitter kommt erneut bei dir vorbei und überreicht dir den Schlüssel.
Abholen: Du holst deinen Haustürschlüssel beim Tiersitter ab.

Kann ich den Sitter vorab kennenlernen?

Ja, du kannst gerne einen Kennenlerntermin buchen oder bei der Schlüsselübergabe mehr Zeit einplanen. So sieht deine Katze ihn einmal vorher und du kannst Vertrauen aufbauen.

Erhalte ich ein Update von meinen Tieren?

Als Tiersitter sende ich dir über WhatsApp Fotos und Videos von deinen Katzen, wenn du dies wünschst.

Wie lange bleibt ein Katzensitter pro Besuch?

Die meisten Sitter bleiben zwischen 15 und 60 Minuten bei dir vor Ort. Du kannst die Zeit individuell mit dem Sitter besprechen. Ich selbst biete dir einen Kurzbesuch von 15 Minuten oder einen 30-Minuten-Besuch an.

Wie früh sollte ich einen Katzensitter buchen?

Am besten mehrere Wochen bis Monate im Voraus, besonders in Ferienzeiten. Kurzfristige Anfragen sind manchmal möglich, aber riskant, wenn du dann keinen Tiersitter findest.

Wie oft sollte der Katzensitter vorbeikommen?

– Minimum: 1 Besuch/Tag.
– Optimal: 2 Besuche/Tag, besonders bei Kitten, Senioren, kranken Katzen oder Katzen, die Nassfutter bekommen.

Ein Gedanke: Wenn du zu Hause bist, hat deine Katze etwas zu tun. Sie beobachtet dich, lauscht dem Fernseher oder miaut dich an. Wenn sie alleine ist, ist Stille. Für ein paar Stunden mag das erholend sein, doch dann? Langeweile. Eben darum sind 2 Besuche pro Tag ratsam.

Wie lange kann man eine Katze alleine mit dem Katzensitter lassen?

Deine Katze freut sich, wenn sie dich wieder sieht. Eine Abwesenheit von mehreren Monaten ist daher nicht ratsam, jedoch möglich.

Was, wenn ich meinen Aufenthalt im Urlaub oder Krankenhaus verlängere?

Ein guter Katzensitter ist flexibel und wird für dich eine Lösung finden. Es ist jedoch nicht immer möglich.


3. Kosten & Verträge

Gibt es Anfahrtskosten?

Oft ja. Viele Sitter berechnen Fahrkosten ab einer bestimmten Entfernung (z. B. ab 5 km) mit einer Pauschale (z.B. 0,5 pro km). Ich erhebe ab 20 km Anfahrtskosten.

Wie läuft die Bezahlung ab?

Seriöse Katzensitter stellen eine Rechnung. Den Betrag überweist du per Vorkasse.

Muss ich das Futter bezahlen?

Ja.

Was kostet ein Katzensitter pro Tag?

Der Preis setzt sich aus verschiedenen Kostenpunkten zusammen und variiert daher stark.

– 1 Besuch/Tag: 15 bis 50 € + Zuschläge für Anfahrt, Medikamentengabe, Feiertag, Wochenende, Anzahl Katzen, Dauer des Besuchs …

– 2 Besuche/Tag: 30 bis 100 € + Zuschläge

Hinweis: Mindestlohn + Mehrwertsteuer (19 %) + Autokosten betragen bereits über 20 €. Weniger als 25 € pro Besuch zu bezahlen, ist aus meiner Sicht unverschämt.

Gibt es Rabatte für längere Zeiträume?

Ja, viele Sitter bieten Wochen- oder Urlaubspauschalen an.

Sind Wochenenden oder Feiertage teurer?

Ja, oft gibt es Zuschläge. Für Feiertage werden die Kosten gerne verdoppelt. Ich selbst erhebe keine Zusatzkosten für Feiertage oder Tage am Wochenende.

Kann ich Katzensitting steuerlich absetzen?

In Deutschland kannst du die Kosten für Katzensitting als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen. Absetzbar ist nur der Arbeitsanteil, also das tatsächliche Katzensitting, nicht Futter oder Zubehör. Du bekommst 20 % der Arbeitskosten, maximal 4.000 € pro Jahr, direkt von deiner Steuer zurück. Voraussetzung ist, dass eine Rechnung vorliegt und die Zahlung per Überweisung erfolgt. Wichtig: Eine Tierpension ist nicht steuerlich absetzbar.

Beispiel: Kostet das Katzensitting 500 €, kannst du 100 € von der Steuer abziehen.


4. Sicherheit & Vertrauen

Hat ein Katzensitter eine Versicherung?

Viele haben eine spezielle Tiersitterversicherung, die z. B. greift, wenn der Schlüssel verloren geht.

Wie erkenne ich einen guten Katzensitter?

Ein guter Katzensitter hat: Ein freundliches Auftreten, positive Bewertungen, Erfahrung mit Katzen, damit der „Katzen-Urlaub“ gut verläuft und transparente Preise.

Soll ich eine Überwachungskamera installieren?

Wenn es dir Sicherheit gibt, ja – aber immer offen mit dem Tierexperten absprechen.

Was passiert, wenn der Katzensitter krank wird?

Als Haustiersitter bin ich mit anderen Betreuern in Kontakt, die im Notfall einspringen können. Für den Fall der Fälle solltest du jedoch einen Notfallkontakt haben.

Kann ich sicher sein, dass der Sitter wirklich kommt?

Viele Sitter schicken Fotos oder Videos als Beweis. Du kannst auch Nachbarn bitten, ein Auge draufzuhalten, oder eine Kamera installieren.


5. Katze & Verhalten

Was, wenn meine Katze scheu ist?

Gute Katzensitter wissen, wie man sich ruhig verhält und Vertrauen aufbaut. Es ist kein Problem, wenn sich deine Katze zunächst versteckt.

Kann ein Tiersitter Medikamente geben?

Ja, wenn keine medizinische Ausbildung erforderlich ist. Besprich diesen Punkt unbedingt im Vorfeld! Ich gebe beispielsweise keine Medikamente, weil dies für mich nicht wirtschaftlich ist und eine 100 % sichere Versorgung nicht möglich ist.

Was, wenn meine Katze aggressiv reagiert?

Auch das kommt vor. Ein erfahrener Sitter bleibt gelassen und respektiert die Grenzen.

Betreut der Katzensitter auch mehrere Katzen?

Ja, bedenke jedoch, dass kleine Preisaufschläge ab dem 3. Tier üblich sind.

Sind Katzen mit einem Katzensitter einverstanden?

Ja, denn sie dürfen in ihrem Revier bleiben und müssen es nicht verlassen.

Kann der Katzensitter auch andere Haustiere versorgen?

Manche ja – Kaninchen, Hamster, Vögel. Am besten vorher klären.


6. Notfälle

Was, wenn die Katze wegläuft?

Der Sitter informiert dich und ergreift Maßnahmen, wie die Umgebung abzusuchen.

Was passiert, wenn meine Katze krank wird?

Bei einer seriösen Tierbetreuung wirst du informiert, wenn eine Krankheit auffällt. Bei einem Notfall fährt der Haustierbetreuer nach Rücksprache mit dir deine Katze zum Tierarzt. Wichtig: Damit deine Lieblinge behandelt werden dürfen, muss eine Tierarzt-Vollmacht vorliegen.

Für die Fahrt zum Tierarzt entstehen in der Regel Extrakosten. Auch die Tierarztbehandlung geht auf deine Rechnung.


7. Praktische Tipps

Welche Vorbereitungen treffen?

Fülle den Vorrat an Futter auf und lege alle Utensilien bereit, die für das Katzensitting benötigt werden. Eine Checkliste findest du hier: Wie soll ich mich auf die Katzenbetreuung vorbereiten?

Muss ich die Katzentoilette vorab reinigen?

Das ist empfehlenswert.

Sollte ich dem Katzensitter Trinkgeld geben?

Ja, wenn du zufrieden bist. 5–10 € oder ein kleines Geschenk sind üblich.

Wie bereite ich meine Katze auf den Katzensitter vor?

Eine Vorbereitung ist nicht notwendig. Jedoch ist es ratsam, dass deine Katze den Haustiersitter vorher einmal sieht.


Fazit FAQ Katzensitting

Ein Katzensitter ist die beste Lösung, wenn du unterwegs bist und deiner Katze trotzdem Sicherheit, Liebe und Routine geben möchtest. Mit den Antworten aus diesem FAQ kennst du alle wichtigen Punkte: von Kosten über den Ablauf bis hin zu Notfällen. Du kannst somit entspannt wegfahren und deine Katze bleibt glücklich zu Hause.

Falls du weitere Fragen zum Thema Katzensitting hast, melde dich gerne bei mir: Chat starten.

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katzensitter oldenburg
Beitrag verfasst von:
Henrik Blaschke
Henrik ist selbst seit vielen Jahren Katzenhalter. Seit 2018 führt er den Katzenblog smallnature.de, in dem du über 100 Ratgeber findest. Er ist zudem Futterberater und Katzensitter. Hier auf Katzensitter-Oldenburg.de behandelt er hauptsächlich das Thema Katzenbetreuung.

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